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Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke ist weithin als einer der lyrisch intensivsten deutschsprachigen Dichter anerkannt und war einzigartig in seinen Bemühungen, das Reich der Poesie durch neue Verwendungen von Syntax und Bildsprache zu erweitern und in der Philosophie, die seine Gedichte erforschten, Symbole als die traditionelle intellektuelle Symbolik in der Poesie der Zeit gefunden. Rilke war das einzige Kind, das 1875 in einer deutschsprachigen Familie in Prag geboren wurde, welche ein Teils Teil des österreichisch-ungarischen Reiches war. Rilke besuchte eine private Militärschule im Alter von 11 Jahren, wurde aber 1891 wegen seiner ständigen Gesundheitsprobleme entlassen. Im Jahre 1895 schrieb sich Rilke in einem Philosophie-Programm an der Charles-Ferdinand-Universität in Prag ein, wurde aber schnell an seinem Studium uninteressiert und zog nach München, um Kunst zu studieren. Für Rilke bedeutete die Kunst viel. Rilkes frühe Werke waren stark von der Romantik geprägt und oft von deutschen Volksliedtraditionen beeinflusst. Allerdings war er stark beeinflusst von seinen Reisen nach Rußland und den Kreativen um ihn herum (Rodin, Cezanne, Salome usw.), die seine Poesie verlagert hatten, um sich mehr auf Gott (in einer Kraft des Lebensgefühls) und die Philosophie des existentiellen Materialismus zu konzentrieren. Seine Kurzgeschichten und Theaterstücke wurden oft als unreif oder unvollendet angesehen, aber er war sehr für bewegende autobiographische Geschichten und Poesie bekannt, die dazu beigetragen haben, wie sich der moderne Man mit der chaotischen, sich ständig verändernden Welt um ihn orientierte.

Lou Andreas-Salome

Lou Andreas-Salome (1861-1937) wurde in St.Petersburg Russland geboren. Sie war Schriftstellerin, Studentin von Nietzsche, eine Psychoanalytikerin, die unter Freud, Rilkes Muse und eine der prominenten Persönlichkeiten in einigen der einflussreichsten intellektuellen Kreisen des späten 19. Jahrhunderts Europas arbeitete. Henrik Gillot, Tutor der Kinder von Szar, bat um ihre Hand, obwohl er schon verheiratet war. 1882 traf sie Paul Ree und Friedrich Nietzsche, mit denen sie einen “intellektuell überw.ltigenden Dreier” gründete. 1887 traf Salome Carl Friedrich Andreas, den sie später heiratete. Es gab aber Gerüchte, dass die Ehe nie vollzogen wurde und dass das Paar immer in getrennten Häusern lebte. Salome war die erste Person, die über Nietzsche, sechs Jahre vor seinem Tod, schrieb und sogar behauptete, So sprach Zarathustra beeinflusste sie. Im Jahre 1897 began Rilke eine lange Beziehung mit Andreas-Salome, die sich zwischen Freundschaft, kreativem Einfluss, Bewunderung und Liebe drehte. Salome lehrte auch Rilke Russisch, damit er Tolstoi und Puschkin lesen konnte. Im Jahr 1911 traf sie Sigmund Freud und war die einzige Frau, die in den Wiener Psychoanalytischen Kreis aufgenommen wurde und schließlich die psychoanalytische Therapie in Gotinga praktizierte. Salomes viele Werke, die viele Felder überquerten, nutzten eine Kombination aus Freudscher Psychoanalyse und Nietzsches Philosophie und sprachen vor allem über Narzissmus und weibliche Sexualität.

Sources

“Rainer Maria Rilke.” Poetry Foundation. Poetry Foundation, n.d. Web. 11 Apr. 2017.https://www.poetryfoundation.org/poems-and-poets/poets/detail/rainer-maria-rilke

Gonzales de Leon, Maria. “The woman who charmed Nietzsche, Freud and Rilke…” Aleph. N.p., 19 Oct. 2014. Web. 11 Apr. 2017.

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Thomas Carlyle wurde am 4.12.1795 in Dumfriesshire in Schottland geboren. Er heiratete Jane Welsch, auch eine Dichterin, und sie zogen zusammen nach London (“Thomas Carlyle”. Encyclopædia Britannica. Encyclopædia Britannica Online. Encyclopædia Britannica Inc., 2015. Web. 09 Apr. 2015). In London fing er sein ehrgeiziges Werk, The French Revolution, an. John Stuart Mill half ihm bei der Forschung und gab Carlyle viele Informationen. The French Revolution war sein bestes Werk, und viele sehen diesen Text als sein berühmtestes Buch. Dieser Text half  Carlyles Meinung zu bilden mit vielen historischen Angaben (“Thomas Carlyle”. Encyclopædia Britannica. Encyclopædia Britannica Online. Encyclopædia Britannica Inc., 2015. Web. 09 Apr. 2015). Heutzutage ist es immer noch ein relevantes historisches Werk. Er schrieb Poesie, Religionskritik und Mythologie. Carlyle schrieb auch etwas über Friedrich der Große, der einen “Held” für ihn war. Er schrieb Life of Schiller (1825) und übersetzte viele von Goethes Texten. Er interessierte sich an Goethes philosophischen Werken. Als er älter war, gab Carlyle Vorträge an der Universität in Edinburgh. Er starb am 5.2.1881 in London, und er wurde bei seinen Eltern in Ecclefechan begraben.

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Silvestre de Sacy wurde 1758 in Paris geboren und starb 1838 in Paris. [Bibliothèque nationale de France, Antoine-Isaac Silvestre de Sacy (http://data.bnf.fr/11924778/antoine-isaac_silvestre_de_sacy/)] Sein vollständiger Name war Antoine-Isaac-Silvestre. Er wurde in einen jansenistischen Familie geboren. Der Beruf seiner Familie war traditionell ein notaire. Silvestre de Sacy wurde in einem Benediktinerkloster privat unterrichten. Er lernte viele Sprachen, zuerst arabisch, syrisch und chaldäisch, dann hebräisch. Der Orient wurde ihm eröffnet, weil er ein Fachkenntnis im Arabisch hatte. Er hatte eine Einsicht über asiatischen Kulturen, und durch seine Arbeit brachte er den Osten nach Westen. Er war der erste Orientalist in Frankreich und um 19. Jahrhundert trug er zur Weltliteratur bei. [Edward Said, Orientalism 1778 123-130 (London: Penguin, 2003, 123-130.]

Im Jahre 1769 wurde er der erste Lehrer für Arabisch an der neuen Schule des langues orientales vivantes und im Jahr 1824 wurde er Direktor der Schule. Dann im Jahr 1806 wurde er Professor an der Collège de France. [Edward Said, Orientalism 1778 123-130 (London: Penguin, 2003, 123-130.] Er war ein Gründungsmitglied der asiatischen Gesellschaft und Kurator orientalische Handschriften der Bibliotheque royale. Im Jahre 1785 wurde er zum Mitglied des Academie des Inscriptions und Belles Lettres gewählt. Im Jahre 1813 wurde er als Baron Ritter geschlagen. [Bibliothèque nationale de France, Antoine-Isaac Silvestre de Sacy (http://data.bnf.fr/11924778/antoine-isaac_silvestre_de_sacy/)] Einige seiner Werke sind Principes de grammaire generale, Chrestomathie arabe und Tableau historique de !’erudition francaise. Die berühmteste Werk von ihm war die dreibändigen Chrestomathie arabe, der eine intern gereimten arabisch Couplet vorgestellt. [Edward Said, Orientalism 1778 123-130 (London: Penguin, 2003, 123-130.]

Silvestre de Sacy beeinflusst viele andere seiner Zeit. Seit 1805 war er der ansässige Orientalist an dem Französisch Außenministerium. Dort übersetzte er die Bulletins von Napoleons Manifesto. [Edward Said, Orientalism 1778 123-130 (London: Penguin, 2003, 123-130.] Während seiner Karriere hatte er viele Studenten. Der französische Sinologe Jean-Pierre Abel-Rémusat studierte mit Sacy. Es ist Rémusat, der im Jahr 1826 Iu – Kiao- Li (玉嬌 梨/玉娇 梨) Les Deux Cousines in Französisch übersetzte. Dies ist der namenlose chinesische Roman im Goethes berühmten Gespräch mit Eckermann über Weltliteratur. [Daniel Purdy, “Goethe, Rémusat, and the Chinese Novel: Translation and the Circulation of World Literature.” German Literature as World Literature, edited by Thomas O. Beebee (New York: Bloomsbury, 2014, 43-60.] Sacys Arbeit lebt über seine Zeit hinaus. Eine ausführliche Studie über Sacy und seine Arbeit wurde 1977 von Edward Said geschrieben. Sein Buch trägt den Titel Orientalism. [Edward Said, Orientalism 1778 123-130 (London: Penguin, 2003, 123-130.]

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John Stuart Mill war ein bedeutender Intellektueller des 19. Jahrhunderts. Er wurde am 20.5.1806 in London, Großbritannien, geboren und starb am 8.5.1873 in Avignon, Frankreich. Sein Vater, James Mill, war ein schottischer Historiker und Philosoph und förderte die akademische Bildung seines Sohnes, so dass dieser schon in jungen Jahren Unterricht in diverse Sprachen wie Latein, Griechisch, Deutsch und Französisch erhielt. Zusätzlich studierte er u.a. Logik, Ethik, Nationalökonomie und Metaphysik. Als hochbegabter Akademiker interessierte sich Mill insbesondere für den radikalen Liberalismus, und während seines Aufenthaltes in Frankreich begeisterte er sich für die Ideale der Französischen Revolution.

Zu seiner Zeit schrieb Mill mehrere bekannte Werke, die auch heutzutage noch studiert werden und dessen wesentlichen Einfluss über unsere moderne Denkweise bezüglich Themen wie Freiheit und Wirtschaft offenbar ist. Zu einem dieser Werke zählt Prinicples of Political Economy, welches Mill 1848 veröffentlichte. In diesem Sachbuch widmete Mill sich der Nationalökonomie und befasste sich mit wirtschaftlichen Themen so wie dem Zusammenhang zwischen Import und Export. Ein weiteres nennenswertes Werk von Mill erhielt den Titel On Liberty und erschien 1859. In diesem berühmten Text beschäftigte sich Mill mit Ansichten des individuellen und politischen Liberalismus. Er behauptete, dass das Individuum frei von gesellschaftlichen Konventionen sein sollte, um sich unbehindert in der Gesellschaft entfalten zu können. Er betonte vor allem die absolute individuelle Freiheit, solange diese nicht mit der Freiheit von anderen in Konflikt geriet oder andere Personen direkt schädigte. Diese Mentalität spiegelte sich wieder in seinem moralphilosophischen Werk Utalitarianism, welches Mill 1863 herausgab. Mill propagierte die Idee, dass die individuelle Freiheit von allgemeinem Nutzen sei und deswegen unbedingt geschützt werden sollte. Zuletzt schrieb Mill 1869 noch The Subjection of Women und äußerte seine Unterstützung für die Gleichberechtigung der Frauen.

Wegen seines intellektuellen Engagements ist Mill mit mehreren Berühmtheiten verbunden. Zum Beispiel wird er in unserem Netzwerk in Zusammenhang mit dem Autor Leigh Hunt und dem Philosophen und Historiker Thomas Carlyle erwähnt. Allerdings trat Mill zu seiner Lebenszeit auch im Briefwechsel mit dem französischen Philosophen Auguste Comte, der (noch) nicht in unserem Netzwerk erscheint. Andere einflussreiche Persönlichkeiten auf Mills Werke waren sein Vater und Jeremy Bentham, der als Gründer des Utilitarismus galt.

Quellen

http://www2.klett.de/sixcms/list.php?page=miniinfothek_lexikon&miniinfothek=Religion%20Infothek&node=&artikel_id=842213

http://www.whoswho.de/bio/john-stuart-mill.html

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Wilhelm von Humboldt war ein preussischer Philosoph, Sprachforscher und Diplomat. Er wurde am 22.6.1767 in Potsdam geboren und starb am 8.4.1835 im Alter von 67 Jahren in Tegel. Sein jüngerer Bruder, Alexander von Humboldt, war seinerseits ein geachteter Naturforscher und zählt noch heute zu den Mitbegründern der Geographie.

Wilhelm von Humboldt studierte Jura, Klassische Philologie und die Naturwissenschaften an Universitäten in Frankfurt an der Oder und Göttingen. Seine ersten philosophischen Gedanken waren das Resultat einer Reise durch Frankreich, welches kurz zuvor die Französische Revolution erlebt hatte. Zwischen 1802 und 1808 lebte er mit seiner Familie ein Schattendasein als preussischer Botschafter in Rom.

Nach seiner Rückkehr nach Preussen wurde Humboldt zum aktiven Bildungspolitiker. Zu seinen Reformen im deutschen Bildungssystem zählte die Einführung eines dreistufigen Schulsystems, welches weniger das Berufsleben als die Charakterbildung zum Ziel hatte. In diesem Bildungsziel zeigte sich Humboldts positive Einstellung gegenüber den Idealen der Aufklärungsbewegung. Im Jahre 1809 gründete er die Humboldt-Universität zu Berlin.

1810 ernannte der preussische König Humboldt zum Staatsminister und Gesandten zu Österreich. Wie auch schon in Rom wird Humboldts Haus in Wien zu einem gesellschaftlichen Zentrum, in dem viele bedeutende Personen der Zeit (z.b. Klemens von Metternich, der Aussenminister des Österreichischen Kaisertums) verkehrten. Obwohl er an den Friedensverhandlungen der Napoleonischen Kriege teilnahm, hatte er wenig politischen Einfluss auf die Verhandlungen und wurde als „Edelstatist“ und „Aktenträger“ beschrieben. In seinen politikphilosophischen Schriften drückte Humboldt hauptsächlich seine – vermutlich von der Aufklärung geprägten – liberalen Ideen wie Demokratie und Bürgerrechte aus. Seine lautstarke Kritik an den Karlsbader Beschlüssen, welche gegen jene liberale Ideale wirkten, waren schlussendlich der Grund für seine Entlassung aus der Politik im Jahr 1819.

Nach dem Ende seiner politischen Karriere konnte sich Humboldt vollkommen der Linguistik widmen. Bis zu seinem Tod im Jahr 1835 schrieb er über ausländische Sprachen, welche er als Indikatoren für die Eigenschaften einer Menschengruppe sah. In seiner Forschung der nordisch-germanischen Sprache hatte Humboldt auch Kontakt zu Rasmus Rien und Jakob Grimm,zwei weitere bekannte Sprachforscher der Epoche.

Humboldt kommunizierte regelmässig mit seinen Zeitgenossen Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe. Die Partnerschaft zwischen diesen drei Universalgelehrten wird heute als Grundlage der deutschen (Weimarer) Klassik gesehen, was sich auch in der Tatsache, dass die Korrespondenzen zwischen Humboldt, Schiller und Goethe die Kernstücke der Epoche formten, niederschlägt. Alle drei Männer waren von der griechischen Antike fasziniert, und Humboldt und Goethe arbeiteten darüber hinaus als Mitverfasser an Schillers Literaturzeitschrift “Die Horen.” Es steht ausser Frage, dass Humboldt durch seine Freundschaft vor allem Schiller aber auch Goethe nachhaltig beinflusste.

Quellen:

http://www.egs.edu/library/wilhelm-von-humboldt/biography/

http://www.hal.shuttle.de/hal/kgs-w-vh/humboldt/Wilhelm%20von%20Humboldt.pdf

https://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/lernen/abitur/humboldt.jsp

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Friedrich Ludwig Walther wurde am 3. Juli 1759 in in Schwaningen geboren. Am 30. März 1824 starb er in Gießen. An der Universität studierte er Theologie und nebenbei beschäftigte er sich mit physikalischen und naturgeschichtlichen “Collegien bei Delius und Schieber.”[1]

Er studierte vieles in verschiedenen Gebieten (von Theologie bis Zoologie), aber er war ein vorzüglicher Naturfreund, und deshalb gefällt ihm Geographie.

Genauer gesagt hatte er eine grosse Neigung zu vier Fächern: Geographie, Technologie und Landbau- und Forstwissenschaft. Er verfasste nicht nur technische Werke, sondern auch Lehrbücher: Neueste Erdkunde, welche Asien, Afrika, Europa, Amerika, die Südländer oder den fünften Erdtheil und die Polarländer enthält etc. (1785) Über den Ackernbau als Gegenstand der Politik (1786), und Lehrbuch der Technologie (1796). Er lebte in einem Zeitalter, das “so viele Aufmerksamkeit für jede Bemühung, das reitzende Studium der Natur und besonders der Pflanzenwelt zu erleichtern und zu verbessern, zeigt[e]. ”[2] Er war bekannt als Naturforscher und hatte eine Vorliebe für Pflanzen. Das Buch über die Pflanzewelt in Gießen (Flora von Gießen…) richtete er nicht an die Naturforschern, sondern an die “junge Freunde und Lehrlinge der Botanik. ”[3] Ihm fehlte “nur die Kenntniss der forstlichen Technik. ”[4] Er beschäftigte sich insbesonders mit der Forstbotanik, die ihm nicht nur Ruhe, sondern auch Ruhm brachte – und er ist noch bekannt für seine Schriften in diesem Gebiet! Hermann Stoetzer nennt Walther als einer der Förderer der Forstbotanik, die zu “den ersten Dezennien des 19.Jahrhunderts”gehörten.[5]

Walther beobachte und sammelte Naturobjekte und ordnete sie in einem System. Er war auch in der ersten Linie der neuen Subdisziplin – Forstschutz, der damals unter dem Oberbegriff Forstwissenschaft geordenet war. In seinem Handbuch der Kameralwissenschaft “formulierte [er] eine frühe Definition des Begriffs Forstchutz.”[6] Trotzdem gingen seine Schriften nicht in die Tiefe: sie hatten den Charakter einer Enzyklopädie oder eines Sammelwerkes. Allerdings hatten und haben seine Werke heutzutage einen historischen Wert. Die Würde der gesammelten Werken sind mehr “humanistisch als naturwissenschaftlich.”

Er war auch Vorläufer einer fortstwissenschaftlichen Schule, die im Jahr 1825 in in Hundeshagen begründet wurde.

Er is mit dem Naturforscher Carl Linneaus tief verbunden. Er ist auch mit anderen Berühmtheiten verbunden, die schon in unserem Netzwerk erwähnt sind: Anna Amalia Braunschweig-Wolfenbüttel und Karl August. Anna Amalia war eine Förderin nicht nur der Kunst, sondern auch der Wissenschaft, zu der Forstwissentschaft gehört.[7] Nicht nur die Vorliebe fuer die Naturwelt, sondern auch der neue “ökologische Gedanken,” der aus der Schriften von Johann Beckmann und von Linneaus stammte und dem Anna Amalia und Goethe unterstützeten, waren die Basis, die sie miteinander verbindet. Ganz Grob kann man sagen, dass alle – Anna Amalia, Karl August, Johann Beckmann, Carl Linneaus, Goethe und Friedrich Walther – die Natur als eine göttliche Lehrerin betrachten – die uns alles lehrt “was wir zur Erhaltung und Bequemlichkeit unseres Leben brauchen und brauchen können, kennen, aufsuchen. ..[und auch gleichzeitig was wir vermeiden sollen]. ”[8]

[1] Hess, Richard, “Walther, Friedrich Ludwig” in Allgemeine Deutsche Biographie 41 (1896), S. 103-106 [Onlinegfassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/ppn117131806.html?anchor=adb

[2] Walther, Friedrich Ludwig, Flora von Gießen und der umliegenden Gegend für Anfängerund junge Freunde der Gewaechskunde (Gießen und Darmstadt, Verlag G.F Heyer, 1802), iii.

[3] Walther, Friedrich Ludwig, Flora von Gießen, viii.

[4] Hess, Richard, “Walther, Friedrich Ludwig,” 104.

[5] Lorey’s Handbuch der Forstwissenschaft, vol.4. Ed. Hermann Stötzer (Tuebingen, 1903), 591.

[6] Hölzl, Richard, Umkämpfte Wälder: die Geschichte einer ökologischen Reform in Deutschland 1780-1860. (2010, Campus Verlag), 445.

[7] Maria Wagner, Goethe und die Forstwirtschaft, (Verlag Kessel, 2007), 9.

[8] Johann Beckmann, zitiert in Umweltgeschichte: Methoden, Themen, Potentiale (Tagung der Hamburger Arbeitskreises für Umweltgeschichte, 1994, hrsg. Von Günther Bayerl), Waxmann Verlag, 1996, 153.

 

 

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Jean-Jacques Rousseau war am 28. Juni 1712 in Geneva geboren und am 02. Juli 1778 in Ermenonville von Frankreich gestorben. Er war einer der berühmtesten Politiker, Schriftsteller und Philosoph des Aufklärung, der viele einflussreiche Werke über Politik und Menschlichkeit schrieb. Er war auch ein erfolgreicher Komponist und Musiktheoretiker, dessen Stücke Louis XV. liebte und auch von Académie Royale de Musique herausgegeben wurden (Kintzler).

Rousseau veröffentlichte viele wichtige Werke als Politiker wie Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen (1755) und Vom Gesellschaftsvertrag des Staatsrechtes (1762). Im Abhandlung diskutierte Rousseau, dass Ungleichheit eine grundsätzliche Charakteristik von Gesellschaft war, und diese Ungleichheit wurde zu der Herrschaft von Tyrannei führen. Die Bevölkerung konnte gewalttätige Aktionen nehmen, den Diktator umzustürzen. Im Gesellschaftsvertrag beschrieb er, wie eine ideale Gesellschaft zwischen Bevölkerung und Herrscher durch Demokratie etablieren werden konnte. Die Regierung sollte Rechte von Bevölkerung nicht schaden sondern schützen. Diese Meinungen waren notwendig später für die Französische Revolution und auch für den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, die die Bevölkerung demokratisiert durch Gewalt und Krieg versuchte (William). Als ein Schriftsteller schrieb Rousseau Die Bekenntnisse (1782), der Vorgänger von modernen Autobiographien. Im Buch beschrieb er verschiedene Aspekte von seinem Leben als Bürger, von allen Glücklichen und Unglücklichen (Carmody). Diese neue Form von Schreiben können wir noch häufig in späten Autoren sehen, zum Beispiele in Aufzeichnungen aus dem Untergrund (1864) von Fjodor Dostojewski.

Rousseau hatte viele Verbindungen mit zeitgenössischen Berühmtheiten wie Friedrich Melchior Grimm, Denis Diderot und Friedrich Heinrich Jacobi, die in unserem Netzwerk gezeigt haben. Diderot und Rousseau trafen in 1742 und waren sie Freunde danach. Rousseau half Diderot mit der Enzyklopädie der Wissenschaften, Künste und Handwerke (1751) zu bearbeiten. Trotzdem wurden sie wegen der Veröffentlichung von Rousseaus Abhandlung entfremdet, weil Diderot eine andere Meinung über Menschlichkeit und Inequalität hatte (‘Diderot and Rousseau’). Grimm und Rousseau hatten auch einander sehr früh kennen gelernt, und beide waren Musiker, die ähnliche Interessen mit Musik und Theater hatten. Außerdem lernten Grimm und Diderot einander durch Rousseau kennen, und sie wurden beste Freunde, besonders nachdem Diderot und Rousseau entfremdet hatten (Damrosch 208). Jacobi war ein bisschen später 1743 geboren, und er hatte Rousseaus Werke gelernt. Jacobi war jedoch gleichzeitig mit Goethe, und sie hatten viele Korrespondenzen miteinander (Giovanni).

Die Bezeihungen, die in unserem Netzwerk nicht gezeigt haben, waren von Rousseau als ein Komponist früher in seinem Leben. Es gab eine sehr wichtige und berühmte Kontroverse von Operngeschichte im Barockzeitalter des Frankreiches, die Rousseau und der Komponist Jean-Philippe Rameau im Zentral stellten. Rousseau dachte, dass Melodien von Musik wichtiger als Strukturen wie im italienischen Opern waren. Sein Unterstürzer enthielt Wolfgang Amadeus Mozart, der ein paar Melodien von Rousseaus Oper in seinen eigenenWerke benutzte. Im Gegensatz dachten Rameau und seine Unterstürzer wie Christoph Willibald Gluck, dass Harmonien und Strukturen von Musik die wichtigsten waren. Rousseaus Ideen waren sehr einflussreich für den Anfang von Romantismus von Musik (Kintzler).

 

 

Work Cited

Carmody, Francis. “Rousseau’s Confessions: Notes on the Style.” JSTOR. American Association of Teachers of French. 1 Apr. 1957. Web. 10 Apr. 2015

Damrosch, Leopold. “A Writer’s Apprenticeship.” Jean-Jacques Rousseau: Restless Genius. Boston: Houghton Mifflin, 2005. 

“Diderot and Rousseau.” Article – Diderot and Rousseau. Incoprom, Genève Et Institut De France, Paris. Web. 10 Apr. 2015.

Giovanni, George. “Friedrich Heinrich Jacobi.” Stanford Encyclopedia of Philosophy. Stanford University, 6 Dec. 2001. Web. 10 Apr. 2015.

Kintzler, Catherine. “Rousseau, Jean-Jacques.” Grove Music Online. Oxford Music Online. Oxford University Press. Web. 10 Apr. 2015.

Williams, David. “The Influence of Rousseau on Political Opinion, 1760-95.” JSTOR. Oxford University Press, 1 July 1933. Web. 10 Apr. 2015.

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Julius Klaproth war ein deutscher Orientalist, Forschungsreisender und Sprachforscher des 19. Jahrhunderts. Er wurde am 11.10.1783 in Berlin geboren und starb am 28.8.1835 in Paris, Frankreich. Seine Werke waren ganz wichtig für die Sprachwissenschaft, besdonders die asiatischen. Sein Vater war der deutsche Chemiker Martin Heinrich Klaproth. Sein Vater entdeckte die Elemente Uran, Zirconium und Cer (“Martin Klaproth”. Encyclopædia Britannica. Encyclopædia Britannica Online. Encyclopædia Britannica Inc., 2015. Web. 09 Apr. 2015).

Julius Klaproth beschäftigte sich mit denen orientalischen Sprachen gegen die Meinungen seines Vaters. Einer seiner berühmtesten Werke war Asia polyglotta nebst Sprachatlas. Er schrieb das Werk im Jahre 1823. Es handelte von orientalischen Sprachen und heutzutage ist es die einzige Informationsquelle einiger erloschenen Sprachen aus dem Kaukasus. Er ist als Adjunkt der Akademie der orientalischen Sprachen nach Sankt Petersburg berufen worden. Im Jahre 1805 reiste er nach China mit dem russischen Diplomat Yury Golovkin und schrieb Reise in den Kaukasus im Jahre 1814. Seit 1815 wohnte er in Paris und ist er ein Professor der asiatischen Sprachen an der Uni berufen worden. Er arbeitete mit Isaac Jacob Schmidt rund 1812. Schmidt half ihm, die mongolische Sprache zu verstehen. (“Julius Klaproth”. Encyclopædia Britannica. Encyclopædia Britannica Online. Encyclopædia Britannica Inc., 2015. Web. 09 Apr. 2015).

Julius schrieb eine bearbeitete Version von Isaac Titsinghs Übersetzung von Hayashi Shiheis Buch „Sangoku Tsūran Zusetsu.“ Das Buch handelte von der Geschichte von Korea, Hokkaidō und Okinawa. Das Buch hatte die erste Beschreibung des koreanischen Alphabets in Europa. Julius beeinflusste den deutschen Sinologen Hartmut Walravens, der an der Staatsbibliothek tätig war. Klaproth hat die ersten japanischen Gedichten für Europa übersetzen. Er beeinflusste den amerikanischen Japanologen Donald Lawrence Keene, Japanisch zu übersetzen. Keene sagte, dass Klaproth nicht gut japanisch übersetzen konnte, aber er war der Erste, zu versuchen.

Quellen:

http://www.britannica.com/EBchecked/topic/319884/Julius-Heinrich-Klaproth

http://www.britannica.com/EBchecked/topic/319885/Martin-Heinrich-Klaproth

http://www.keenecenter.org/Donald_Keene.html

http://www.japantimes.co.jp/news/2015/01/01/national/history/donald-keene-reflects-70-year-japan-experience/

http://petruscamper.com/titsingh/history.htm

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Peter von Cornelius war ein berühmter Maler und Hauptvertreter des Nazarener-Stils in Deutschland. Er wurde 1789 in Düsseldorf geboren und starb 1867 in Berlin. Im Alter von 12 Jahren begann Cornelius an der Düsseldorfer Kunstakademie, an der sein Vater Professor war, malen zu lernen. Nach dem Tod seines Vaters musste Cornelius seine Familie finanziell unterstützen, und er fing an, Portraits professionell zu malen (Source). 1803 erzielte Cornelius den Durchbruch mit seinem Werk in der St Quirinus Kirche. Nach der Veröffentlichung von Goethes Faust 1808 malte Cornelius Bilder zur Geschichte, auch nach seinem Umzug nach Rom 1811. Obwohl Goethe die Bilder nicht selber gestaltet hatte, gefiel ihm die Proben, die Cornelius ihm 1809 geschickt hatte, und 1816 wurden die ersten Bilder unter dem Titel „Bilder zu Goethes Faust“ publiziert. Über die nächsten 10 Jahre publizierte Cornelius zwölf Gravierungen zu Faust (Source). Während seiner Zeit in Rom war Cornelius Mitglied im Lukasbund. Er befreundete andere berühmte deutsche Künstler wie Johann Friedrich Overbeck, Friedrich Wilhelm Schadow, Ludwig Vogel, Franz Pforr, und Johann Konrad Hottinger (Source). 1819 zog Cornelius nach München, um die Skulpturgalerie des Königs zu gestalten. Cornelius blieb in München und wurde Direktor der Münchner Akademie und malte das Fresko das Jüngste Gericht in der Ludwigskirche von 1829 bis 1840. Sein Fresko ist 62 fuss hoch und 32 fuss breit und das zweitgrösste der Welt nach Michaelangelos Fresko an der Decke der Sixtinischen Kapelle in Rom (Source). Von 1839 bis 1840 arbeitete Cornelius in Berlin an einem Mausoleum für den Preussischen Kaiser Friedrich Wilhem IV, aber es wurde nie fertig gestellt (Source). Während seines lebenes, war Peter von Cornelius  für seine Kunstwerke und Intelligenz sehr berühmt und wurde von Barthold Georg Niebuhr, der Preussiche Botschafter in Rom, als „Der Goethe des Malers“ genannt (Source).

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Napoleon war am 15. August 1769 geboren und starb am 5. Mai 1821. Napoleon ist berühmt für seine Eroberungen Europas. Während der Französischen Revolution wurde er als fähiger Militärkommandeur bekannt. Im Jahr 1804 gründete er das erste französische Reich und regierte bis 1814. Nachdem er 1814 besiegt und verbannt war, übernahm erie Macht für eine Zeit, die als „Hundert Tage“ bekannt wurde. Letztendlich wurde er bei der Schlacht bei Waterloo besiegt und starb 1821 im Exil auf der Insel St. Helena. Als prominentester Mann seiner Zeit hatte Napoleon Bekanntschaft mit mehreren einflussreichen Wissenschaftlern, Schriftstellern und Denkern. Zum Beispiel traf Napoleon Goethe in Erfurt im Jahr 1808. Napoleon bewunderte Goethe; als sie trafen und Voltaires „Mahomet“ diskutierten, sagte Napoleon, dass Voltaire ihm nicht gefiel, während „Die Leiden des Jungen Werther“ eines seiner Lieblingsbücher war (Johann Peter Eckermann and Frédéric Jacob Soret, „Conversations of Goethe with Eckermann and Soret“, translated by John Oxenford, Vol. II (London, 1850), p. 40.). Goethe diskutierte seine Treffen mit Napoleon mit seinem Sekretär Johann Peter Eckermann. Eckermanns Notizen sind der Hauptbericht des Treffens zwischen Napoleon und Goethe. Goethe und Napoleon hatten mehrere gemeinsame Bekanntschaften. Zum Beispiel war Ralph Waldo Emerson ein Zeitgenosse von Goethe, der Napoleons Neffen kannte (Braun, Frederick A., „Goethe as Viewed by Emerson“, The Journal of English and Germanic Philology, Vol. 15, No. 1 pp. 23-34, University of Illinois Press, 1916). Er schrieb ein Gedicht “Each and All” als Antwort zu Goethes „Eins und Alles“ (J. Lasley Dameron „Emerson’s ‚Each and All‘ and Goethe‘s ‚Eins und Alles‘“, Lisse, 1986). Außerdem war August Wilhelm Rehberg ein Zeitgenosse von Goethe und war ein berühmter Philosoph, der sich dem Napoleonischen Kodex widersetzte (Beiser, Fred, „August Wilhelm Rehberg“, The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Winter 2012 Edition), Edward N. Zalta (ed.)). Ein weiterer Zeitgenosse von Napoleon war Alexander von Humboldt. Er war Wissenschaftler der Weimarer Klassik (eine deutsche intellektuelle Bewegung), der versuchte, Napoleon für eine Expedition in Ägypten zu treffen, und er traf sich mit Goethe im Jahr 1797 (de Terra, Helmut, „Humboldt: The Life and Times of Alexander Von Humboldt, 1769-1859“, Alfred A. Knopf. (New York, 1955) p.83). Napoleons weitreichendes soziales Netzwerk gab ihm Zugang zu mehreren Intellektuellen. Obwohl das Treffen zwischen Goethe und Napoleon am berühmtesten war, gab es in ihrem Kreis viele Bekannte, die das intellektuelle Umfeld der Zeit beeinflussten.